3 Tipps gegen Lampenfieber

Heinemannstraße 34, Bonn

3 Tipps gegen Lampenfieber

Lampenfieber ist das Gefühl einer intensiven Nervosität vor einem Auftritt oder Rede. Es fühlt sich an, als ob du nichts mehr weißt und auf keinen Fall auf diese Bühne solltest. Kennst du das Gefühl? Mit Lampenfieber kann aus einer gut vorbereiteten Rede ein kompletter Reinfall werden – weil dein Publikum das Zittern in deiner Stimme hört und deine Nervosität fühlt.

Können wir etwas gegen Lampenfieber unternehmen – und wenn ja was? In diesem Blogbeitrag teile ich mit dir drei Tipps, was du dagegen unternehmen kannst.

1.„I’m not nervous, I’m excited!“

Simon Sinek, einer der begehrtesten Key Note Redner weltweit, hat einen interessanten Weg für sich gefunden, um mit Lampenfieber umzugehen. Ihm ist aufgefallen, dass die gleichen Symptome bei Lampenfieber, auch bei einer positiven Aufregung stattfinden: Das Herz schlägt schneller als sonst, die Hände werden schwitzig und unser Energielevel steigt stark an. Er schlägt vor, die Emotion einfach umzuinterpretieren – denn wichtig ist nicht, was passiert, sondern wie wir reagieren. Wenn du daher die Symptome von Lampenfieber vor einer Rede empfindest, kannst du versuchen statt Nervosität zuzulassen, das ganze in positive Aufregung zu verwandeln. Die Symptome sind die gleichen, wichtig ist nur, wie du sie interpretierst!

2. Interaktion

Wir sind immer dann besonders nervös, wenn wir nur mit uns selbst beschäftigt sind. Je länger du über deine „furchtbare Situation“ nachdenkst, desto schlimmer wird dein Lampenfieber. Kennst du das, wenn du dich vor einem wichtigen Auftritt komplett in deine Angst hineinsteigerst? Es ist dann wie eine Spirale – die dich mit jedem negativen Gedanken weiter in deine Angst führt. Dagegen hilft nur eins – versuche deinen Fokus zu verändern. Wenn es dir möglich ist, kannst du den Blickkontakt zu deinen Zuhörern schon vor deiner Rede suchen. Falls du alleine in einem Warteraum bist, kannst du dir auch vorstellen, wie du mit deinen Zuhörern interagierst: Sie anlächelst, dich mit ihnen verbunden fühlst und dein Wissen teilst. Je weniger du über dich selbst nachdenkst, desto weniger Lampenfieber wirst du haben. Probiere es aus.

3. Atmen

Beim Lampenfieber ist dein Energielevel sehr hoch – dein Körper steht unter einer hohen Anspannung. Eine Möglichkeit dich zu beruhigen ist dein Atem: Versuche tief ein- und auszuatmen. Bewusste Atmung führt dazu, dass sich dein Körper entspannen kann und die Anspannung so verringert werden kann. Außerdem ist es hilfreich, dir bewusst zu sagen: „Einatmen“ – „Ausatmen“, während du atmest. Das hilft dir dabei, deinen Fokus von dir selbst und deiner Angst zu nehmen.

Wenn du bewusstes Atmen mit einer neuen Interpretation deiner körperlichen Symptome und einer Interaktion mit deinem Publikum kombinierst, wird sich dein Lampenfieber spürbar verbessern. Hast du das Gefühl, dass dir die Tipps weitergeholfen haben? Dann lasse es uns in den Kommentaren wissen!

Autor: Marian Bansmann

2 Antworten

  1. Sigrid sagt:

    Toller Text, gut recherchiert. Schreibt doch bitte den Namen des Autors mit rein. Grüße von Sigrid

  2. Ralf sagt:

    Dieter Thomas Heck hat einmal gesagt: „Lampenfieber ist nichts anderes, als die Achtung vor dem Publikum“.
    Mit dieser tollen Einstellung, und den obigen Tipps, kann nichts mehr schiefgehen. :-))

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