Clubabend am 24. Okt. 2018

Clubabend am 24. Okt. 2018

Nach unserem Meeting am 24. Oktober fand ein reger Austausch der Gedanken statt. Die Teilnehmer unseres Meetings standen beisammen, und besprachen das, was sie im Laufe des Abends gesehen und gehört hatten. Was dabei auffiel. Niemand wollte gehen! Weder unsere Gäste, noch unsere Mitglieder. Jeder war inspiriert und motiviert, und jeder wollte sein persönliches Erleben in Worte fassen.

 

Aus gutem Grund, denn an diesem Abend hatten wir 3 vorbereitete Reden, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Unser Mitglied Petra Feldbinder sprach` in ihrem Vortrag “Vom Leben berührt” über einen sehr schmerzlichen Verlust, und wie sich dies auf ihr persönliches Empfinden ausgewirkt hat. Sehr offen, sehr direkt, und sehr emotional. Die Gesichter der Zuschauer sprachen Bände. Niemand wollte auch nur ein Wort ihrer Rede verpassen.

 

Unser Gastredner Charles Chitundu sprach über seine Herkunft. Was ihn geprägt hat, was ihm persönlich wichtig ist, und welche Ziele er in seinem Leben anstrebt. Bei seiner Rede wurde uns wieder bewusst, warum das Reden in der Öffentlichkeit so wichtig ist. Charles nutzte seine Redezeit von 7 Minuten um eine Verbindung zu uns herzustellen. Das gelang ihm hervorragend, denn plötzlich machte es KLICK, und wir waren mittendrin in seiner Lebensgeschichte.

 

7 mutige Minuten, die den ganzen Unterschied machen, und mit denen Charles die Herzen der Zuschauer im Sturm eroberte! Toastmaster wissen genau, warum sie der Kunst der öffentlichen Rede so viel Aufmerksamkeit schenken, und in ihrem Bestreben besser zu werden, nicht nachlassen. Es lohnt sich einfach!

 

In der dritten vorbereiteten Rede, wandelten wir auf archäologischen Pfaden. Sigrid Heideck, Vizepräsidentin für Weiterbildung, von unseren englischsprachigen Freunden der Bonn International Toastmasters, sprach über einen Sensationsfund, der sich vor ca. 6 Jahren ereignete. In ihrem Vortrag “Philippas Traum” ging es um die Ausgrabung der sterblichen Überreste des letzten, englischen Herrschers, der auf einem Schlachtfeld fiel.

 

Der sagenumwobene König Richard III, der in dem gleichnamigen Stück des englischen Dichters William Shakespeares ewigen, wenn gleich auch schaurigen Ruhm erhielt. Auf eine Weise vorgetragen, die den Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Sekunde aufrecht erhielt. Vielen Dank liebe Sigrid, für diesen tollen Beitrag!

 

Bei den Stegreifreden gab es einen Wiederholungstäter. Unser neues Mitglied Kay Rode, ein gelernter Theaterschauspieler, wusste uns ein weiteres Mal zu verblüffen, und gewann den Preis für die beste Stegreifrede. Aus dem Nichts zauberte er die würdige Annahme des Oscars für seine Lebensleistung auf unsere Showbühne. Da blieb kein Auge trocken.

 

Dazu fallen mir nur noch die Worte von Franz Beckenbauer ein, in leicht veränderter Form: “Auf Jahre wird Kay Rode im Bereich der Stegreifreden nicht zu schlagen sein”. 🙂

 

Doch wir wollen nicht verzagen, nach dem Clubabend ist vor dem Clubabend, und am 07. November findet der nächste statt.

 

Ihr seid herzlich eingeladen uns zu besuchen!

 

Ralf Wetzel

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